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Alina Alf absolviert eine Ausbildung zur Fachfrau für Lagerlogistik im Cargo-Bereich am Dortmund Airport

Starke Mädchen brennen für klassische Männerberufe

Der Dortmunder Flughafen beteiligt sich in diesem Jahr erneut am Girl`s Day und lud rund 20 Mädchen ab der siebten Klasse dazu ein, in Berufe zu schnuppern, die gemeinhin als „mädchenuntypisch“ gelten. Bei der Flughafenfeuerwehr erleben die jungen Mädchen heute einen spannenden Schnuppertag mit praktischen Brandschutzübungen und zahlreichen Informationen rund um die Tätigkeiten und Anforderungen bei der Feuerwehr.
 
Holger Blase, Bereichsleiter Personal am Dortmund Airport, begrüßte die Besucherinnen im Flughafenterminal und erläuterte die Bedeutung des Girl`s Day: „Der Mädchen-Zukunftstag bietet eine tolle Gelegenheit, um Neugierde für von Männern dominierte Berufe zu wecken, starre Denkmuster aufzubrechen und junge Menschen zu ermutigen, auch mal ungewöhnliche Wege einzuschlagen.“ Er rät den Mädchen: „Die Entscheidung für oder gegen einen Beruf sollte unabhängig vom Geschlecht getroffen werden, sondern von den Interessen und Stärken der jeweiligen Person geleitet sein.“
 
Frauenpower im Bereich Cargo
 
Eine, die ganz bewusst einen eher männerspezifischen Beruf gewählt hat, ist Alina Alf. Die 21-Jährige Lünenerin ist Auszubildende zur Fachkraft für Lagerlogistik im Bereich Cargo am Dortmund Airport und damit gleichzeitig die erste Frau, die in der 1.450 m² großen Cargo-Halle am östlichen Ende des Flughafen Ware luftfrachtgerecht verpackt, kommissioniert und prüft. Alina Alf sei es nicht schwer gefallen sich zu integrieren, erzählt sie. „Die Kollegen haben es mir leicht gemacht. Ich habe mich von Anfang an gut aufgehoben gefühlt und habe keine Vorbehalte erfahren“, so Alina Alf. Bei der Suche nach geeigneten Bewerbern für die Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik, die der Dortmund Airport seit 2015 im Zwei-Jahres-Turnus anbietet,  wird neben einem Mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) oder einem guten  Hauptschulabschluss vor allem auf die Kommunikationsfähigkeit sowie Belastbarkeit und Stressresistenz geachtet. Frauen und Männer haben dabei gleichermaßen gute Chancen, sofern sie für den Job brennen. Für Alina Alf liegt der Reiz vor allem an den Tätigkeiten außerhalb des Schreibtisches. „Ein 9-to-5-Job im Büro wäre nichts für mich. Mir gefällt die Abwechslung, der Kontakt zu den Kunden - und das Gabelstaplerfahren“, erläutert sie.
 
Vielfalt im Unternehmen
 
Aspekte der Vielfalt der Belegschaft, der Demografie, der Partizipation und Chancengleichheit aller Beschäftigten sind wesentliche Bestandteile der Unternehmenskultur am Dortmund Airport. Eine familienfreundliche, sichere, gesundheitsunterstützende sowie kommunikations-, team- und motivationsfördernde Gestaltung der Arbeitsplätze und des Umfeldes nimmt einen sehr hohen Stellenwert ein.