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25 Jahre NachtExpress in Dortmund

Mit zunächst sechs Buslinien begann die Dortmunder NachtExpress-Geschichte vor 25 Jahren. Von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag und vor Feiertagen starteten die Busse zunächst jeweils um 0.00 Uhr, 1.00 Uhr und 2.00 Uhr an der Haltestelle Reinoldikirche, die auch heute noch der Ausgangspunkt der meisten Nachtbusse ist. Wurde die Idee, nachts Busse durch Dortmund kreisen zu lassen, anfangs noch vereinzelt belächelt, so mussten auch Skeptiker sehr schnell einräumen, dass die Dortmunder Stadtwerke als erstes Unternehmen im Verkehrsverbund Rhein- Ruhr eine Marktlücke erschlossen hatten. Insgesamt 635 Fahrgäste stiegen gleich in der ersten Nacht in die Busse ein, sodass mehr Linien und größere Busse nicht lange auf sich warten ließen.
Erste Ausweitung im Februar 1992
Schon zwei Jahre später, im Februar 1992, wurde das Nachtnetz von sechs auf neun Linien erweitert. Und weil verständlicherweise immer mehr Vororte in das Netz eingebunden werden wollten, wurde dreieinhalb Jahre später jede NachtExpress-Runde von 60 auf 75 Minuten ausgeweitet.
Aber auch dies war nicht von Dauer. Zum 17. Oktober 2005 wurde ein komplett neues Netz gestrickt. Zunächst zwölf, mittlerweile 13 Linien starten seither um 0.15 Uhr oder 0.45 Uhr an der Reinoldikirche in die Dortmunder Vororte sowie nach Castrop-Rauxel und Brambauer, weitere vier Linien verbinden die Vororte untereinander und den Dortmunder Süden mit Schwerte. Mindestens einmal pro Nacht gehts an jedem Wochentag rund, an Wochenenden und vor Feiertagen bis in die frühen Morgenstunden. Fährt am Wochenende oder an den bevorstehenden Weihnachtstagen der letzte NachtExpress ein, sind die ersten Tages-Busse und -Bahnen schon wieder auf dem Weg. Etwa 500.000 Fährgäste nutzen heute jährlich das NachtExpress-Angebot.