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Symbolische Schutzmaskenübergabe mit Sicherheitsabstand (v.l.): Jörg Jacoby (Finanzvorstand DSW21), Rudolf Mintrop, Geschäftsführer des Klinikums, Michael Schneider (Betriebsratsvorsitzender DSW21) und Harald Kraus (Arbeitsdirektor DSW21)

7.000 Schutzmasken für das Klinikum Dortmund.

 

Die Dortmunder Stadtwerke – DSW21 haben dem Klinikum Dortmund 7.000 FFP2-Schutzmasken zur Verfügung gestellt. „Der eklatante Mangel an Schutzausrüstung gerade in Kliniken und Pflegeeinrichtungen sorgt bei den Menschen in der Coronakrise zusätzlich für große Beunruhigung“, sagt Guntram Pehlke, Vorstandsvorsitzender von DSW21. „Wir helfen dem Klinikum in der aktuell schwierigen Situation gerne. Das Personal dort leistet herausragende Arbeit. Diese Solidarität unter städtischen Unternehmen ist für uns eine Selbstverständlichkeit.“

Mit der Spende trägt DSW21 dazu bei, den Engpass abzumildern. „Wir benötigen dringend FFP2-Masken für unser medizinisches Personal und für die Pflegekräfte, die infektiöse Patient*innen behandeln“, sagt Rudolf Mintrop, Vorsitzender der Geschäftsführung der Klinikum Dortmund gGmbH. „Angesichts der Lieferengpässe bei Schutzausrüstung kommt die Unterstützung von DSW21 wie gerufen.“

Der Mangel an Schutzmasken bestimmt seit Tagen die mediale Berichterstattung und treibt die Politik um. DSW21 hatte schon frühzeitig einen größeren Bestand an Masken angelegt – für den eigenen Bedarf. „Wir haben Schutzausrüstung für unsere Mitarbeiter*innen vorrätig und weitere Masken bestellt“, sagt DSW21-Finanzvorstand Jörg Jacoby. „Zudem prüfen wir, in der Schneiderei selbst Schutzmasken herzustellen, die wir möglicherweise auch anderen zur Verfügung stellen könnten.“

Gerade zum Schutz der Fahrerinnen und Fahrer und zur Aufrechterhaltung des Betriebes hat das Verkehrsunternehmen aber auch schon sehr früh eine ganze Reihe von Vorkehrungen getroffen. So sind bereits seit Mitte März die vorderen Bustüren gesperrt. Der Ticketverkauf in den Fahrzeugen ist eingestellt und die erste Sitzreihe hinter den Fahrern abgetrennt. Ein unmittelbarer Kontakt mit den Fahrgästen ist dadurch ausgeschlossen und ein Mindestabstand von zwei Metern gewährleistet. „Diese Maßnahmen greifen“, sagt DSW21-Arbeitsdirektor Harald Kraus. Bisher gibt es unter den rund 900 Bus- und Bahnfahrer*innen von DSW21 noch keinen einzigen Infektionsfall. Der Krankenstand ist nicht höher als sonst um die Jahreszeit und „das Engagement unserer Mannschaft ist absolut vorbildlich“.

Auch der Betriebsrat von DSW21 musste daher nicht lange überlegen: „Wir haben der Spende an das Klinikum sofort zugestimmt, weil wir einfach sehen, dass die Masken dort sehr viel dringender gebraucht werden“, sagt Vorsitzender Michael Schneider. „Die Kolleg*innen in den medizinischen und Pflegeeinrichtungen leisten großartige Arbeit und verdienen jede Unterstützung.“