Mobilität + Logistik
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DSW21 Integrationsbahn

DSW21 verbindet

Mobilität + Logistik sind die Schlagadern der modernen Wirtschaftsräume. Für schnelle Verbindungen innerhalb Dortmunds sorgen die Verkehrsbetriebe von DSW21 mit Bussen und Bahnen. Umweltfreundlich, schnell und modern wird der Großraum Dortmund erschlossen, überall, rund um die Uhr. Das Nahverkehrsangebot ist Teil des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, einem der größten Verbünde in Europa. Eine Besonderheit in Dortmund ist die H-Bahn, die das Uni-Gelände erschließt. Drehscheibe für den Warenfluss im internationalen Güterverkehr ist der Dortmunder Hafen. Und für die schnelle Verbindung in die Metropolen Europas sorgt Dortmund Airport. Verbindungen für heute und morgen.

Die 21-erGruppe sorgt mit dem eigenen Nahverkehrsangebot, H-Bahn 21, dem Dortmunder Hafen sowie dem Flughafen Dortmund für Mobilität + Logistik im gesamten Einzugsgebiet des Metropolraums Ruhr. 

Verkehrsvorstand Hubert Jung:
Dortmund hat einen starken ÖPNV mit umweltfreundlichen Fahrzeugen, leistungsstarker Infrastruktur und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Rund 130 Mio. Fahrgäste entscheiden sich jedes Jahr für unser Angebot. Noch im Jahr 1990, also vor knapp 30 Jahren, waren es nur rund 80 Mio. Fahrgäste.
Die Zahl der Menschen, die Busse und Bahnen nutzen, ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen und wird es in Zukunft auch weiter tun. Denn nicht nur der Klimaschutz, auch die immer volleren Straßen und die zunehmenden Parkplatzprobleme sorgen dafür, dass immer mehr Menschen den Umstieg auf den ÖPNV in Betracht ziehen. Das ist erfreulich, bedeutet aber auch für das Unternehmen DSW21 eine erhebliche Herausforderung.
Denn ein attraktives und leistungsstarkes Mobilitätsangebot kostet sehr viel Geld, nicht nur im laufenden Betrieb, sondern auch in der Infrastruktur. Viele Anlagen im Stadtbahnbereich, die in den 80er Jahren eröffnet wurden, haben heute ein Alter erreicht, in dem eine grundlegende Sanierung oder Erneuerung nötig ist. Das gilt für Haltestellen, Gleise oder Signaltechnik genauso wie für Fahrzeuge, denn auch hier dreht sich die Welt weiter. Die Vorgaben bei Themen wie Barrierefreiheit, Brandschutz und Sicherheit werden strenger, unsere Kundinnen und Kunden wünschen sich mehr Komfort und Fahrgastinformation – und das ist auch richtig so. Deshalb geben wir alleine im Stadtbahnbereich fast 200 Mio. € für die Modernisierung und Neuanschaffung von Stadtbahnen aus. Und auch im Busbereich stehen wir vor großen Herausforderungen:
Die Umstellung der Flotte auf E-Busse erfordert umfangreiche Vorbereitungen vom Aufbau der Ladeinfrastruktur bis hin zur Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits jetzt intensiv laufen.
Aber auch im digitalen Bereich und in der Fahrgastinformation haben wir in den nächsten Jahren noch viel vor. Denn für wen unternehmen wir all diese Anstrengungen? Für unsere Fahrgäste. Sie erwarten eine intelligente App mit passgenauer Fahrplanauskunft und Möglichkeit zum Ticketkauf ebenso wie genaue Anzeigen und verständliche Lautsprecherdurchsagen an den Bahnsteigen. Auch hier investieren wir und entwickeln weiter, ob am Bahnsteig oder in der App. Und mit unserer Mitarbeit an der bundesweiten Anwendung »Mobility Inside« sind wir an einem echten Zukunftsprojekt beteiligt.
Wir fahren mit Menschen für Menschen. Neben allen Überlegungen und Investitionen bezüglich der Technik bleiben deshalb unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Herzstück des Unternehmens: Ob im Fahrdienst oder in der Werkstatt, ob im KundenCenter oder in der Verwaltung, wir sind ein Dortmunder Unternehmen mit sozialer Tradition und starker Kundenorientierung.

Auftrag
Dortmund hat ein leistungsstarkes und attraktives ÖPNV-Angebot – und das wird auch so bleiben: Denn kurz vor Jahresende 2017 hat die Stadt Dortmund DSW21 (bzw. der Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH) den Öffentlichen Dienstleistungsauftrag (ÖDA) erteilt. Nachdem dieser am 1. Juli 2018 in Kraft getreten ist, ist DSW21 in Dortmund bis 2040 für Bus und Bahn zuständig. Dies bedeutet für das Unternehmen und seine Mitarbeiter/-innen eine erhebliche Planungssicherheit bei kommenden Aufgaben und Investitionen. Und den Anspruch, den Fahrgästen im Auftrag der Stadt nicht nur das gewohnte Leistungsspektrum zu bieten, sondern es kontinuierlich zu verbessern. Dieser Auftrag der Stadt Dortmund an DSW21 ist im Detail im Nahverkehrsplan Dortmund festgeschrieben und wird u. a. durch jährliche Qualitätsberichte begleitet.

Kundenorientierung
Nahverkehr ist weit mehr, als den Fahrgast nur von »A nach B« zu bringen. Der Fahrgast erwartet von DSW21 pünktliche Fahrten und funktionierende Anschlüsse. Er erwartet zudem saubere und moderne Fahrzeuge und freundliche und serviceorientierte Mitarbeiter/-innen. Die Haltestellen sollen sauber und modern sowie möglichst barrierefrei sein. Bei Störungen will der Fahrgast schnell und aktiv informiert werden und möchte Alternativen angeboten bekommen. Aber auch über das »Tagesgeschäft« möchte er oder sie auf analogem und digitalem Weg informiert werden. Diese Ansprüche des Fahrgastes sind auch der Anspruch von DSW21.

Nachhaltig
Über 140.000 Tonnen CO2 werden durch die Nutzung von Bus und Bahn jährlich eingespart. DSW21 ist damit im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltschutz ein echter Vorreiter und Problemlöser.
Die Stadtbahn-Flotte, die seit 2007 zu 100 % mit Ökostrom unterwegs ist, wird in den nächsten Jahren modernisiert und um 14 bis 16 Fahrzeuge erweitert. Eine Investition in die Zukunft, die sicherlich zu einem noch größeren Umstieg auf das umweltfreundliche Verkehrsmittel führen wird. Auch bei den Bussen ist DSW21 mit seiner modernen Dieseltechnologie in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit weit vorne: Alle Busse haben eine grüne Plakette, fast alle erfüllen die EURO V/EEV- und EURO VI-Norm. Obwohl Busse im innerstädtischen Verkehr mit 5 % nur einen sehr geringen Anteil am städtischen Schadstoffausstoß haben, wird DSW21 seine komplette Flotte auf Elektrobusse umstellen, sobald serienmäßig Fahrzeuge mit einer Reichweite von mehr als 180 km ohne Nachladung zu wirtschaftlich vertretbaren Konditionen erhältlich sind. Innerhalb von zehn bis zwölf Jahren ab dem Zeitpunkt, ab dem es geeignete Busse auf dem Markt gibt, wird dann die komplette Busflotte elektrisch sein.

Masterplan Mobilität
Die bundesweite Vision heißt »Verkehrswende 2030«. Der VDV (Verband Deutscher Verkehrsunternehmen) hat dabei das Ziel, den ÖPNV zum umfassenden Mobilitätsdienstleister zu machen und den Anteil (»Modal Split«) des ÖPNV an der Mobilität um bis zu einem Drittel zu erhöhen. Voraussetzung sind jedoch die richtigen Rahmenbedingungen – eine nachhaltige und gezielte Förderung, aber auch planerische Weichenstellungen über alle Mobilitätsformen hinweg.
Für DSW21 bedeutet das auch die intensive Beteiligung an der Umsetzung des »Masterplan Mobilität 2030« der Stadt Dortmund. Einer seiner Schwerpunkte ist die Förderung des Nahverkehrs und der E-Mobilität in Dortmund und die Erhöhung des ÖPNV-Anteils im Mobilitätsmix, der zurzeit bei 20 % liegt. DSW21 wird zusammen mit der Stadt gezielt an einer Umsetzung dieser Ziele arbeiten.