Mobilität + Logistik
Energie + Wasser
Lebensräume
Datennetze

Nahverkehr am Kirchentag

Der Schluss-Gottesdienst wird an zwei Orten gefeiert. Für die rund 100.000 erwarteten Gottesdienst-Besucher wird neben dem Signal Iduna Park die Seebühne im Westfalenpark Ort für den Abschluss des Kirchentages sein.

An- und Abreisen können die Besucher mit ihrem Kirchentags-Ticket jetzt auch aus nahezu ganz NRW kostenfrei. Alle ÖPNV-Verbindungen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und im Gebiet des Westfalentarifs können mit einer Tages- oder Dauerkarte genutzt werden. Überblick erhalten Sie mit dem Fahrtenplaner

Schulfrei für alle!
Viele Besucher werden vor allem die Dortmunder Schulen als Übernachtungsstätte nutzen. Mit Auswirkungen auf den regulären Schulbetrieb. Während des Kirchentags bekommen alle Dortmunder Kinder schulfrei.Das haben das Land NRW, die Stadt Dortmund und die Evangelische Kirche vereinbart. "Die regulären Schultage Mittwoch und Freitag werden für die Dortmunder Schüler entfallen, der Donnerstag sei ein Feiertag.", erklärt Carsten Kranz, Leiter des Organisationsteams.

Weitere Infos werden wir auch hier sammeln. Mit Einschränkungen des Verkehrs ist zu rechnen.
Innerhalb Dortmunds sind die Veranstaltungsstätten aber auch gut fußläufig zu erreichen (wie bei der Fußball-WM).

Erste Adresse für alle Fragen ist www.kirchentag.de

Für Besucher und Interessierte gibt es zudem die Kirchentag-APP, alle Infos dazu gibt es auf der Seite https://www.kirchentag.de/programm/die_kirchentags_app/

Das Service-Mobil von DSW21 steht vor dem Deutschen Fußballmuseum.

Infos rund um den Nahverkehr gibt es in der DSW21-APP sowie unter www.bus-und-bahn.de sowie in der VRR-Fahrplanauskunft.


Alles rollt am Kirchentag

Während des Evangelischen Kirchentages in Dortmund (19.-23. Juni) werden pro Tag mehr als 100.000 Besucher/-innen erwartet, am Eröffnungstag über den Abend verteilt insgesamt sogar 200.000. Ein guter Teil davon wird mit dem Kirchentags-KombiTicket Bus und Bahn nutzen - und das von morgens früh bis spät in die Nacht. Die größte Veranstaltung des Jahres in Dortmund ist damit auch für DSW21 eine echte Herausforderung.

Der Anspruch ist deshalb klar: „An diesen fünf Tagen rollt im Fuhrpark alles, was Räder hat“, erklärt Ralf Habbes, Betriebsleiter und Leiter der Technik. „Wir haben Bau-, Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen so gelegt, dass wir an diesen Tagen so viele Fahrzeuge wie möglich zur Verfügung haben.“ Und auch personell ist DSW21 vorbereitet: Dienstpläne, Urlaubssperren und Bereitschaftsregelungen sorgen dafür, dass an den fünf Tagen auch wirklich alle verfügbaren Kräfte an Bord sind.

Das gilt nicht nur für die technischen Bereiche wie die Werkstätten oder die Verkehrssteuerung, sondern auch für den Fahrdienst, erklärt Dr. Heinz-Josef Pohlmann, Leiter Betrieb und Marketing: „Für unsere rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fahrdienst gilt an diesen Tagen Urlaubssperre. Unsere Fremdfirmen werden uns zudem mit Bussen und Fahrern sowie Service- und Sicherheitskräften unterstützen. Und auch die Kollegen der Kooperation östliches Ruhrgebiet (KöR) haben ihre Unterstützung zugesagt.“

Und so wird es DSW21 möglich sein, an den fünf Tagen rund um die Uhr ein auf die Veranstaltung maßgeschneidertes Angebot auf die Beine zu stellen: Die Stadtbahn als »Rückgrat« des Kirchentags wird im 10-Minuten-Takt von Betriebsbeginn bis etwa Mitternacht fahren. Die Kapazitäten werden dabei verstärkt, besonders zwischen Fredenbaum und Westfalenhallen, wo zentrale Veranstaltungsorte liegen. Das Busangebot wird um einige Sonderlinien ergänzt, besonders im Umfeld einiger Gemeinschaftsunterkünfte, und der NachtExpress dreht an allen Tagen bis 4 Uhr nachts seine Runden. „Damit sind wir rund um die Uhr im Einsatz“, so DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung.

„Der Aufwand ist für uns wie fünf Tage Meisterfeier. Wir haben ja schon bei der WM 2006 oder bei Meisterfeiern gezeigt, dass so etwas mit Teamwork und Einsatz zu schaffen ist.“ Zwar sind die Wege beim Dortmunder Kirchentag relativ kurz, so dass der ein oder andere auch auf das Fahrrad oder die eigenen Füße zurückgreifen wird, doch es ist wahrscheinlich, dass der Dortmunder Nahverkehr an seine Grenzen geraten kann. Das war auch bei vorherigen Kirchentagen aufgrund des enormen Andrangs stets der Fall. Jung hofft deshalb auf eine gute Portion Gelassenheit bei den Besucherinnen und Besuchern. „Wir freuen uns auf eine friedliche Veranstaltung mit gut gelaunten Fahrgästen und Besuchern unserer Stadt und hoffen auf ein »Sommermärchen«-Gefühl.“

Zahlen und Fakten zum Einsatz beim Kirchentag
Fahrdienst: pro Tag bis zu 500 Mitarbeiter/-innen im Einsatz  (am Feiertag etwa doppelt so viel wie an einem normalen Feiertag)
Service- und Sicherheit: ca. 120 Mitarbeiter/-innen an allen Tagen
Werkstätten, Technik, Leitstelle, Verkehrssteuerung und viele
weitere Bereiche: z.T. rund um die Uhr und in Bereitschaft